Allgemeine Gynäkologie

Behandlung von Patientinnen mit akuten Erkrankungen, die keine operative Therapie benötigen (Eierstocksentzündung akut, Schwangerschaftserbrechen, Blutungen in der Frühschwangerschaft, etc.)

Unter diesem Oberbegriff sind die unterschiedlichsten Krankheitsbilder vereint. So gehören Erkrankungen, die konservativ, also rein medikamentös behandelbar sind, als auch zu operierende – stationär oder ambulant – in diesen Bereich. Insbesondere gewinnen diagnostische Eingriffe bei immer älter werdenden Frauen mit Kinderwunsch zunehmend an Bedeutung.

Diagnostik

Zur Entdeckung eines Defizits oder einer Erkrankung und Bestimmung deren Ausmaßes sind zu einer möglichst detaillierten Therapieplanung spezielle Untersuchungen erforderlich. Die bildgebenden Verfahren – Ultraschall- und Doppleruntersuchungen- werden von hierin speziell ausgebildeten Ärzten durchgeführt. Invasive Verfahren (Bauchspiegelungen, Ausschabungen etc.) ergänzen je nach Notwendigkeit das Untersuchungsspektrum.
Die sorgfältige Diagnostik bildet insbesondere bei Krebspatientinnen die Grundlage für eine individuell abgestimmte Therapieplanung.

Konservative Therapien

Den größten Anteil in dieser Gruppe bilden die Patientinnen mit Blutungen in der Frühschwangerschaft. In den meisten Fällen kann die Schwangerschaft durch Bettruhe und Infusionstherapie erhalten werden. Schwangere mit starkem Schwangerschaftserbrechen werden ebenfalls recht häufig stationär therapiert.
Aus dem Feld der entzündlichen Erkrankungen sind Eierstocksentzündungen und die Brustentzündungen nach Geburt zu nennen. Bei letzteren kann es erforderlich sein, dass das Neugeborene ebenfalls mit der Mutter stationär aufgenommen werden muss.
In seltenen Fällen müssen auch Chemotherapien bei Patientinnen mit bösartigen Tumorleiden stationär appliziert werden. Manchmal müssen auch diese betreut werden, wenn die Krebserkrankung zu ausgeprägten Symptomen (Schwäche, Anämie …) führt.